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Griechenland - Urlaub bei den Göttern

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       

Kleine Exkursion in die Geschichte von Griechenland

Das antike Griechenland war Wiege der europäischen Kultur, Philosophie und Wissenschaft. Die Hellenen haben aber auch Jahrhunderte lang gegen fremde Mächte um ihre Freiheit kämpfen müssen. Seit 1981 ist Griechenland Mitglied der Europäischen Union.

Von der Antike in die Gegenwart

Die Geschichte Griechenlands reicht mehr als 4000 Jahre zurück. Die Bewohner des Festlandes,die Hellenen, rüsteten umfangreiche See- und Militärexpeditionen aus und erforschten das Mittelmeer und das Schwarze Meer bis zum Atlantik und dem Kaukasusgebirge. Eine dieser Expeditionen, die Belagerung von Troja, wird in dem ersten großen Literaturzeugnis Europas beschrieben: Homers Ilias.
Im gesamten Mittelmeerraum, in Kleinasien und an der nordafrikanischen Küste wurden infolge der Reisen zur Erschließung neuer Märkte zahlreiche griechische Siedlungen gegründet.
Während der klassischen Periode (5. Jh. V. Chr.) bestand Griechenland aus Stadtstaaten; der größte war Athen, gefolgt von Sparta und Theben. Ein entschiedener Geist von Unabhängigkeit und Freiheitsliebe verhalf den Griechen zum Sieg über Perser in Schlachten, die in die Weltgeschichte eingegangen sind: Marathon, Thermopylen, Salamis und Platäa.
In der zweiten Hälfte des 4.Jh. v. Chr. Eroberten die Griechen, angeführt von Alexander dem Großen, den größten Teil der damals bekannten Welt und suchten ihn zu hellenisieren.
146 v. Chr. fiel Griechenland an die Römer. 330 n. Chr. verlegte Kaiser Konstantin die Hauptstadt des Römischen Reiches nach Konstantiopel und begründete damit das oströmische Reich das später als "Byzantinisches Reich" oder kurz Byzanz bekannt wurde. Byzanz transformierte das sprachliche Erbe des antiken Griechenland in einen Träger für die neue christliche Zivilisation.

Kampf um die Befreiung

Das Byzantinische Reich fiel 1453 an die Türken, und die Griechen blieben fast 400 Jahre lang unter der osmanischen Herrschaft. Während dieser Zeit bewahrten sie ihre Sprache, ihre Religion und ihre nationale Identität. Am 25. März 1821 erhoben sich die Griechen gegen die Türken und erkämpften bis 1828 ihre Unabhängigkeit. Da der neue Staat nur einen winzigen Teil des Landes umfasste, ging der Kampf um die Befreiung aller von Griechen bewohnten Gebiete weiter.1864 kamen die lonischen Inseln zu Griechenland zurück, 1881 Teile von Epirus und Thessalien. Kreta, die Ostägäis und Makedonien kamen1913 hinzu und West - Thrakien 1919. Nach dem ll. Weltkrieg wurden auch die Dodekanes - Inseln 1948 an Griechenland zurückgegeben.
Während des ll. Weltkrieges besiegte Griechenland die Italiener, fiel aber trotz heftigen Widerstandes unter die Besatzung der deutschen Wehrmacht. Im Anschluss daran organisierte sich die Resistance.
Der anschließende Bürgerkrieg verlangte Griechenland weitere Opfer ab. Seit dem Ende der Militärdiktatur (1967 bis 1974) und der Abschaffung der Monarchie (1975) ist Griechenland eine parlamentarische Präsidialdemokratie.

Ein Teil Europas

Griechenland wurde 1952 Mitglied der NATO und 1981 Mitglied der EU. 1992 ist Griechenland der EU beigetreten. Griechenland ist ferner Mitglied der UN und des IWF, der OSZE, der OECD, des Europarates und anderer westlicher Institutionen. Die westeuropäische Orientierung des Landes wurde durch die Ratifizierung des Vertrages von Maastricht mit 270 der 300 Stimmen im griechischen Parlament bestätigt.
Staatsform: Die geltende Verfassung des Landes, 1975 verabschiedet und 1986 novelliert, bestimmt die Staatsform als parlamentarische Demokratie, an deren Spitze der Präsident der Republik steht. Die Legislative wird vom Parlament ausgeübt, das aus einer Kammer (Vouli) besteht, der 300 Volks-
Vertreter angehören, die Exekutive von der Regierung und dem Präsidenten der Republik.
Der Ministerpräsident, dessen Regierung das Vertrauen des Parlamentes genießen soll, besitzt erweiterte Befugnisse. Die Justiz ist unabhängig. Die bürgerlichen, politischen und Menschenrechte sind in der Verfassung verankert.

 
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