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Thessalien und Pilion - Erhebungen wundersam und mythisch

In der geographischen Mitte Thessalien hat die Erdgeschichte die phantastischen Felsnadeln der Meteora- Klöster hervorgebracht wie auf einen Gottesruf. Einst wurden sie zu Magneten für Eremiten, heute für Kletterer und Religionsreisende.

Umspült von zwei Meeren ragt der sagenumwogene Berg der Halbinsel Pilion auf, einst Heimat der Zentauren, heute Verstecke für Sommerfrischler.

Wissenswertes für Ihren Thessalien - einen recht unbekannten Teil von Griechenland

Meteora - ein Name für die Lüfte

Auf den stalagmitförmigen Nadeln und verformten Felsengebilde mittel in der thessalischen Ebene wurden die wohl berühmtesten Klöster Griechenlands in den Himmel gebaut.

Von der Provinzhauptstadt Larissa kommend, zeigen sich bald die verwitterten Felsenwunder, deren Abge-schiedenheit schon im 19. Jahrhundert v. Chr. eine Gruppe Eremiten anzog, um dort ihrem Gott am nächsten zu sein. Im 14. Jahrhundert dann wurde die erste große Klosteranlage Meteora gegründet. Das Wort bedeutet soviel wie "in der Luft schwebend". Und jeder Reisende wird dies beim Anblick der seltsam schwindelfreien Bauwerke verstehen. In 3 Jahrhunderten entstanden 23 Klöster. Mit Flaschenzügen beförderte man die Bau-materiealien bis zu 400 Meter senkrecht in die Höhe, und noch bis Anfang des 20. Jahrhundert ließen sich die Mönche in Netzen und Körben zu ihren Behausungen hinaufziehen. Erst der Beginn des Tourismus der 60er Jahre markierte eine Wende in ihrem Leben, als ihre Abgeschiedenheit verletzt wurde. Heute sind nur noch
4 Klöster bewohnt. Die Klöster und ihre Museen sind auf sechs der Felsentürme zu besichtigen. Erhebend und erhaben bieten sich die Ausblicke über die thessalische Ebene.

Pilion - ein Berg für scheue Wesen

Im Dickicht von Kastanien- und Farnwäldern vermuteten die alten Griechen fabelhafte Zwitter, die Zentauren. Heute pflegt man auf dem mythischen Berg eine der schönsten Gartenlandschaften Griechenlands mit Meerblick von jeder Biegung.

Hoch über dem Pagassitischen Golf vor die Ägäis geschoben, spitz, steil, voll undurchdringlicher Wälder, sorgt der Pilion schon immer für eine Atmosphäre der verborgenen Schönheiten. Die Reise auf den Berg kann zu jeder Jahreszeit neblig, feucht und dabei überaus romantisch sein. Sie führt in die Welt der wohlhabenden Pilioriten, die seit früher Zeit ein belesenes Volk waren. Sie haben auf der verborgenen, ägäischen Meerseite ausgedehnte Siedlungsflecken und herrschaftliche Bergdörfer gegründet, die heute Künstler und Intellektuelle aus aller Welt anziehen. Hier finden sie die typische Architektur der "Archonika", der aristrokratischen Erker-häuser aus Kastanienfachwerk und Bruchstein mit schönen Satteldächern. Umpflanzt sind sie nur von den feinsten Blumen wie Kamelien, Päonien, Wandelröschen und Jasmin. Mäandernde Straßen ziehen sich über den wilden Rücken des Berges, der im Winter zum Skigebiet wird, und enden an verschwiegenen Buchten.

Die dem Pagassitischen Golf zugewandte Seite des Gebirges ist flacher mit weiten, unkomplizierten Bade-stränden. Die Orte am Meer und die idyllische Bergdörfer sind frequentierte Ausflugsziele. Zur Südspitze des Pilion - Fingers führt eine kleine Tagesreise, die wegen der Zartheit der Landschaft lohnt.

Weitergehende Informationen über einige Dörfer und die Geschichte des Pilion, die Anreisemöglichkeiten sowie sogar eine Pilion-Karte finden Sie bei Griechenlandreise unter Wissenswertes zum Pilion.

Volos - ein Hafen mit buntem Alltag

Das Tor zum Pilion und den Inseln der Sporaden gibt sich authentisch als neugriechische Stadt mit Markt, Meer und Museum. Aber auch hier scheint die Antike durch.

Ein Schiffsmodell an der Uferpromenade, das im allgemeinen Trubel leicht übersehen wird, erzählt von der frühen Geschichte, als Volos die Ablegestelle kühner Seefahrer war. Jason und die Argonauten starteten im Golf ihre Seereisen auf der Jagd nach dem Goldenen Vlies von Kolchis.

Heute herrscht ein unermüdliches Kommen und Gehen der Fähren im Hafen, die die Sporaden mit dem Fest-land verbinden. Entsprechend beschaulich geht es an der langen Promenade in Tavernen und Cafés zu. Auch das Marktzentrum ist voller Leben. Im Stadtkern mit seinen Fußgängerzonen findet sich ein buntes Gemisch aus traditionellen Handwerksläden, guten Konditoreien und nette Restaurants.

Das archäologische Museum birgt die mehr als 2000 Jahre alten, hervorragend konservierten Grabstelen aus der byzantinischen Mauer von Demetrias. Im herbstlichen Volos wird es besonders romantisch wenn die "Kastani", die Kastanienröster mit ihren Kohlebecken überall Posten beziehen, um die Ernte aus den Pilionwäldern lautstark unter die Leute zu bringen.

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